Der Weblog zur Vorbereitung, Organisation und Berichterstattung zum Projekt

L3T in den Fachdatenbanken

Universitätsbibliothek in Dublin

In der letzten Folge von L3T-TV hatte Ute Blumtritt, Mitarbeiterin an der Universitätsbibliothek in Chemnitz, ein wenig zu den Datenbanken gesagt, in denen L3T wenige Wochen nach der Online-Veröffentlichung heute um 13 Uhr auffindbar sein wird. Dabei sind viele Begriffe und Namen gefallen, die wir hier noch einmal kurz erklären wollen.

Warum wollen wir L3T in diese Datenbanken eintragen, das steht doch schon auf der L3T-Webseite?

Als Open-Access-Lehrbuch wollen wir mit L3T möglichst sichtbar sein und von den Lernenden und Lehrenden auch gefunden werden. Hierbei werden uns Google und Co. hoffentlich sehr unterstützen, aber auch Eintragungen in den Fachdatenbanken sind besonders bei wissenschaftlichen Recherchen wichtig. (Spätestens) Diese stellen die Zitierbarkeit der Kapitel sicher und sorgen für deren Langzeitarchivierung. Schließlich haben wir bei L3T sehr viel getan (Review, Zitations-Check, Gender-Check…), um akademischen Ansprüchen gerecht zu werden und uns einen Platz auf den hierfür wichtigsten Plattformen verdient :)

Zu diesen Plattformen gehören

Außerdem gibt es die OAI-Schnittstelle, über die Metadaten für Service-Provider bereitgestellt werden, z.B. BASE, OpenAIRE, Deutsche Nationalbibliothek.

Was ist pedocs und warum tragen wir L3T hier ein?

Irgendwo muss man ja anfangen. Und noch besser ist es, wenn einem der Anfang so leicht gemacht wird, wie wir es bei pedocs gefunden haben. pedocs ist das Repository beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Neben diesem wichtigen Namen ist pedocs auch DINI-zertifiziert, das heißt, die Deutsche Initiative für NetzwerkInformation findet auch, dass die dort einen guten Job machen:

Alle Kapitel werden mit Verknüpfung zum Buch angezeigt, der Volltext als PDF wird auf dem Dokumentenserver von pedocs selbst gespeichert und Links zu den anderen Volltextversionen (HTML, ePub) auf der L3T-Seite hinterlegt. Alle Metadaten, die wir übrigens bequem im Paket an pedocs melden können, werden noch einmal qualitätsgeprüft und es wird angegeben, dass es sich um begutachtete Beiträge handelt, die ein Peer-Review hinter sich haben. Die Einträge werden mit normierten Schlagworten versehen und es wird eine URN (Uniform Resource Name) vergeben, die dafür sorgt, dass der Eintrag dauerhaft auffindbar ist, selbst wenn sich die URL der Webseiten ändern sollten (vergleichbar mit DOI). Und das ist wichtig: heute noch verweisen einige Links auf die „alten“ L3T-Seiten auf den Servern der TU Graz, obwohl es eine hübsche neue Webseite gibt, die allerdings eine andere URL hat. Zu guter Letzt integriert pedocs automatisch ein Zählpixel der VG-Wort (aber dazu mehr hier).

Und dann geht es los: pedocs erledigt für L3T die Eintragungen in die oben genannten Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge, und stellt außerdem die OAI-Schnittstelle bereit. Und dann kann uns wirklich jeder finden.

Kontakt

Wie Sandra schon gepostet hatte, wird diese Arbeit erst nach den sieben Tagen beginnen, da wir nur so die (hoffentlich) vollständigen und korrekten Metadaten an die Fachdatenbanken weitergeben können.

Bei Fragen, die am besten von einer Bibliothekarin beantwortet werden müssen, steht Ute natürlich gern bereit: ute.blumtritt@bibliothek.tu-chemnitz.de

(Foto: Anja Lorenz, CC-BY-SA)

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2 Responses to “L3T in den Fachdatenbanken”

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