Der Weblog zur Vorbereitung, Organisation und Berichterstattung zum Projekt

Los geht’s: Interview in Graz

[Die mobile Reporterin Yvonne Pöppelbaum schreibt] Heute morgen ist der Startschuss gefallen, die erste l3t-TV-Sendung ist online. Sandra Schön und Martin Ebner vom l3t-Hauptquartier in Graz beantworten ein paar Fragen zum Start.

Viel Schlaf habt ihr die letzten Tage vermutlich nicht bekommen – wie geht es euch?

Martin: Gut, es ist zwar viel zu tun, aber jetzt freuen wir uns auf die Herausforderung. So etwas kann man ja nicht alle Tage machen, deswegen freu ich mich schon sehr, dass man das Vertrauen in uns gehabt hat und das Projekt genehmigt wurde. Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren, Unterstützer, Arbeitgeber und natürlich an alle die mitmachen werden.

Sandra: Ehrlich gesagt: Ich freu mich schon darauf, dass es bald vorbei ist. (lacht) Und auch: Es fühlt sich total gut an, dass so viele mitmachen, obwohl es ja kein 0815-Projekt ist. Also keines, bei dem man so richtig weiß, was auf einen zukommt.

Was macht ihr die letzten Tage noch gemacht?

Martin: Alles und nichts. Man hat so das Gefühl, dass man auf der Stelle tritt, da man dauernd E-Mails beantwortet, mit der ein oder anderen Person spricht und wenn man glaubt, so das war’s, tauchen drei neue Fragen auf. Umgekehrt heißt es auch, es bewegt sich alles, viele helfen und wollen, dass wir die zweite Version endlich fertig haben.

Sandra: Ja, das trifft’s. Es ist einfach kein Projekt mit normalen Abläufen und Prozessen. Wir erfinden es ja gerade erst, wie es gehen soll und mit jedem Tag den wir näher an den Start gelangt sind, gab es neue Herausforderungen, die neuartige Problemlösungen erwarten. Was ich konkret mache: Vor ein paar Tagen habe ich bei Ikea zum Beispiel L3T-grüne Servietten und Krüge gekauft, damit wir unsere Bio-Saftkonzentrate im Grazer Basis-Camp aufgießen können. Zuhause war meine erste E-Mail eine Kapitelabsage, da habe ich das erst mal in einer passenden Facebook-Gruppe veröffentlicht und wieder am Redaktionsplan vom L3T TV getüftelt. Und dann geht das halt so weiter …

Noch mal kurz zusammengefasst: Wie ist die Idee zu L3T 2.0 entstanden?

Martin: (lacht) Wie so oft, während eines Spaziergangs sind die Gedanken da und dorthin gewandert. Und als Sandra mich fragte, wie ich mir denn L3T 2.0 vorstellt, meint ich eigentlich nur, dass ich gern mich zurückziehen würde und nach einer Woche erscheinen wir dann und ich strecke das Buch in die Höhe. Der Gedanke es mittels Echtzeitkollaboration zu versuchen hat uns seitdem nicht mehr losgelassen.

Sandra: Lustig, dass es Martin so in Erinnerung hat. (lacht) Meine Version ist natürlich die richtige, sie steht nämlich so auch im Weblog: Wir haben uns darüber unterhalten, was wir verbessern können und fanden, dass sich bei L3T in der ersten Runde vieles künstlich hingezogen hat, weil es wohl normal ist, dass man etwas kurz vor einer Deadline fertig macht. Das ist natürlich übertrieben, wir haben das erste L3T schon in einer Rekordzeit von nur 10 Monaten geschafft. Aber wir hatten Zahlen über den Zeitaufwand von Autor/innen und dachten uns: Theoretisch sollte das in 7 Tagen gehen, wenn sich nur jeder am Stück und eng verzahnt arbeitet. Na, so gibt eines das andere…

(mehr hier: http://l3t.eu/2.0/archive/1)

Wie viele Menschen sind am Projekt beteiligt und was genau passiert vom 20.-28. August?

Sandra: Nun wie viele es dann wirklich waren wissen wir wohl erst zum Schluss bzw. einige Wochen danach – aber es werden doch wieder viele sein. Mit all den Autor/innen werden wir wohl wieder über 200 werden.

Martin: Was wir machen wollen ist ein Booksprint mit dem Ziel in einer Woche ein Lehrbuch zum Fachbereich technologiegestütztes Lehren und Lernen umzusetzen. Dabei werden alle Stationen durchlaufen, vom schreiben, begutachten, überarbeiten, lektorieren, illustrieren, layoutieren bis hin zur Veröffentlichung. Und weil wir verteilt arbeiten gibt es einiges zu tun, dass uns zusammenbringt – so gibt’s beispielsweise eine tägliche Sendung bei L3T TV. Und L3T macht nur Sinn, wenn es auch genutzt wird. Deshalb freuen wir uns auch über PR – beispielsweise Blogposts.

Wenn du die mobile Reporterin wärest – …

Sandra: … würde ich mich fragen: In 7 Tagen ein Lehrbuch zu schreiben ist ja schon verrückt. Aber wie komme ich auf Idee, in 7 Tagen acht Camps zu besuchen? (lacht)

Gute Frage. Ich weiß auch gar nicht, wie das passieren konnte… ☺
Yvonne Pöppelbaum arbeitet als freie (Online-)Redakteurin in Hamburg und wird als mobile Reporterin vom 20. bis 28. August alle acht L3T-Camps besuchen und hier im Blog darüber berichten.

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